Chronik

Kleingartenverein Hornburg e.V

Herzlich willkommen auf unserer Homepage

Kleingartenverein       Hornburg     e.V.

Stand      vom     Dezember  1919

Chronik                            Ereignisse

31.10.1919

Gründungsversammlung mit folgenden Beschlüssen


1.Vereinsname:

Schrebergarten – Verein  Hornburg


2.Vorstand:

1.Vorsitzender:    Gustav   Drewes

2. Vorsitzender:   Ernst      Danschke

1. Schriftführer:   Albert    Steinbeck

2. Schriftführer:   August   Jünnemann

1. Kassierer:         Oswald  Sattler

2. Kassierer:         Karl       Schmidt


3.Antragstellung

an die Stadtverwaltung Hornburg, auf Zuweisung

von Schrebergartengelände.


Gründungsmitglieder

Es meldeten sich 65 Einwohner zum Eintritt in den

Kleingartenverein – Hornburg


16.11.1919

Mitgliederversammlung zu der bereits eine

Vereinssatzung vorgelegt wurde und nach kleinen

Änderungen von der Versammlung angenommen

wurde.


05.02.1920

Mitgliederversammlung, Grund große Schwierigkeiten

bei der Beschaffung von Schrebergartengelände,

noch kein Gelände erhalten.


28.10.1921

Mitgliederversammlung ( nach langer Pause ) es

wurde der Austritt von 23 Mitgliedern festgestellt.

Trotzdem gehörten dem Verein noch über

100 Mitglieder an.


Es ist schon erstaunlich, ein Schrebergartenverein mit

über 100 Mitgliedern ohne Gartengelände, welch ein

Optimismus in die Zukunft. Jetzt lag aber ein Angebot

der Stadt Hornburg, zwecks Zuweisung von 3 Morgen

( abzüglich ½ Morgen zweckgebunden ) auf dem

Rothberg vor. Die Versammlung nimmt das mit

Auflagen verbundene Angebot an.


Herbst 1922

Jetzt, 3 Jahre nach Gründung des Vereins, können die

ersten 10 ausgelosten Mitglieder einen Garten

übernehmen. Um die Zuweisung von mehr

Gartengelände, wird weiter gerungen.

Die Mitgliederzahl ist auf 126 angestiegen.


05.01.1923

Mitgliederversammlung, ab Herbst 1923 werden

10 Morgen( abzüglich 4 ½ Morgen zweckgebunden )

auf dem Hackelberg zugewiesen.


1924-1927

Keine Unterlagen mehr vorhanden.


04.10.1928

Mitgliederversammlung, der Gartenanlage Rothberg

werden weitere 2 Morgen Gartenland zugewiesen.


03.10.1929

Mitgliederversammlung, der Schrebergartenverein

Hornburg soll ins Vereinsregister beim Amtsgericht

Osterwieck eingetragen werden.


06.09.1932

Auf dem Hackelberg sind weitere 4 Morgen

Landgepachtet worden.


05.05.1933

Gleichschaltung des Vereins, der gesamte Vorstand

bleibt im Amt, aber dem Verein wird ein Kommissar

vorgesetzt.


Ab 14.01.34 wechselt die Bezeichnung Vorsitzender

in Führer auch findet man die Bezeichnung

Führerring. Erste Aufzeichnungen über die Anlage

„Auf dem alten Friedhof“.


07.02.1937

Vorerst letzte aufgezeichnete Mitgliederversammlung,

danach eine Lücke bis zur nächsten aufgezeichneten

Mitgliederversammlung am 28.07.1948.


16.01.1949

Inzwischen werden die Anlagen Rothberg,

Hackelberg, Topsche-Plan Pfingstanger, Alter-

Friedhof, Hagenberg und Grabeland von

ca. 400 Mitgliedern bewirtschaftet.


1953

Vereinsfahne „Schrebergartenverein Hornburg“

gestiftet von unseren Frauen.


18.01.1970

Mitgliederbeschluß, Vereinsname wechsel in

Kleingartenverein Hornburg e.V. eingetragen

am 05.03.1970 beim Amtsgericht Wolfenbüttel.


Bis 1971

Bis zum Jahre 1971 wurden, bei rückläufiger

Mitgliederzahlen die Anlagen Grabeland, Topsche-

Plan, Alter Friedhof, Hagenberg, Pfingstanger

und Hackelberg aufgelöst. Den aus den aufgelösten

Anlagen verbliebenen Mitgliedern wurden in

der Anlage Rothberg Einzelgärten angeboten.


1972-1974

Planung - Bau und Fertigstellung desWasserleitungs-

netzes in Eigenleistung mit Unterstützung durch

Herren Max Lüddeke.


1973

Aufstellung des Vereinsheimes.


1975-1980

Toiletten – Anbau ans Vereinsheim, Bau eines Geräte

und Abstellgebäudes. Verbreiterung des Mittelweges

vom Vereinsheim und Vorplatz in Richtung Ost.


1981

Anlegung eines Brennplatzes mit Schutzeinzäunung.

Rückzahlung der 60.- DM Bausteine je Mitglied.

Diese Bausteine wurden 1972-1974 beim Bau der

Wasserleitungsanlage eingesetzt.


1982

Einzäunung der Ostseite total erneuert, Spielwiese

für Kinder angelegt.


1984

Umbau und Erweiterung des Vereinsheimes

einschließlich Installation der Flüssiggasanlage für

Heizung und Beleuchtung. Einzäunung an der

Südseite erneuert.

Antrag auf Erstellung eines verbindlichen

Bebauungsplanes, für die Kleingartenanlage auf dem

Rothberg, bei der Stadt Hornburg.


1985

Erneuerung der Einzäunung Westseite einschließlich

Kantensteine vom Nordende bis zum Haupttor.


1986

Anpflanzung von 420 Buschgehölzen

„Braunschweiger- Model“


1987

Als Windschutzstreifen an der Westseite der

Kleingartenanlage. Umsetzung des Nebentores am

Haupttor, Anlegung von Parkplätzen nord und südlich

des Haupttores.


1988

In Nähe des Vereinsheimes, rechts und links des

Mittelweges, Grünanlage angelegt und rundum mit

Ziersträuchern bepflanzt. Erneuerung der Einzäunung

Westseite vom Haupttor bis zum Ende.

Südseite mit durchgehendem Begrenzungssockel.

Bebauungsplan, für die Kleingartenanlage auf

dem Rothberg in Hornburg, wurde vom Rat der Stadt

Hornburg beschlossen, ( entsprechend Antrag auf

Bebauungsplan vom 10.10.1984 ).


1989

Umbau Vereinsheimtoiletten sowie Aus und

Umbau der Vorstandsräume.

Erstellung einer 10 m³ Schmutzwasser –

Sammelgruben – Anlage.


1990

Beginn Erneuerung des Außenzauns Nordseite.

Aufräumung, einschließlich Zaunerneuerung,

von Einzelgärten nach Mitgliedswechsel.

Beginn von Wasseruhrschacht – Erneuerungen.

Partnerschaftsverbindung mit dem Kleingartenverein

Osterwick.

Bebauungsplan ab Oktober 1990 in Kraft.


1991

Fortsetzung Erneuerung des Außenzaun Nordseite

Anpflanzung von 200 Buschgehölzen

„Braunschweiger-Modell“ als Windschutzstreifen

an der Nordseite der Kleingartenanlage.


1992

Fortsetzung Erneuerung des Außenzaun Nordseite.

Aufräumung Garten 15 einschließlich Laubenabriß

und Entrümpelung.

Neubau Wasseruhrschächte von Garten 10-17.

Erstellung neuer PKW-Stellplätze an der Nordseite,

Stichwegverbindung Richtung Ostseite.


1993

Nach einem Antrag an die Samtgemeinde, dem

stattgegeben wurde, wird der Wasserhauptzähler

vom Hochbehälter am kleinen Fallstein in unsere

Anlage verlegt.

Die Kosten von 2500.- DM muss der Verein tragen.

Allerdings beteiligte sich die Stadt mit einem

Drittel der Kosten als Zuschuss, der dankbar

entgegengenommen wurde.

Die neue Zähleranlage soll noch vor dem

Wasseranstellen installiert werden.

Der Parkplatz auf der Nordseite wurde fertiggestellt,

neue Torpfosten wurden gesetzt.


1994

Mit dem Umbau des Hauptwasserzählers in unsere

Anlage und der Erweiterung des Leitungsanschlusses

am Hochbehälter sind die Arbeiten zur

Wasserversorgung in unserer Kleingartenanlage

zufriedenstellend erledigt worden.

Der Wasserschwund ist gegenüber vergangenen

Jahren deutlich gesenkt worden.

Nochmals einen Dank an die Stadt für gute

Zusammenarbeit.

Die Feier zum 75 jährigen Bestehen fand im Haus

Hagenberg statt und der Hornburger Spielmannszug

der Schützenbrüderschaft spielte auf.


1995

Für unser 75 jähriges Vereinsjubiläum 1994 ist

viel Zeit in Form von Gemeinschaftsstunden

verlorengegangen, dass nicht alle Vorhaben wie

vorgesehen erledigt werden konnten.

Dennoch wurde der Außenzaun Süd – Ost

fertiggestellt und eine Brand schutzmauer

zum Gastank errichtet.

Es wird der schlechte Zustand der Vereinsfahne

bemängelt und angeregt eine neue Vereinsfahne

anzuschaffen. Der 1. Vorsitzende nimmt dazu

Stellung und sagt aus, dass eine neue Fahne

7000.- bis 9000.- DM kosten würde. Als

Alternative kommt nur eine Restaurierung der

vorhandenen Vereinsfahne in Frage. Deren Kosten

sich auf ca. 2000.- bis 3000.- DM belaufen würden.


1996

Das Dach vom Vereinsheim, wurde mit einem

neuen Schutzanstrich versehen.

Der Süd-Ost- Weg, wurde mit Mineralkies geschüttet,

der Westweg oberhalb ebenfalls mit Mineralkies

geschüttet und verfestigt.

Im Toilettenbereich wurden Instalationsarbeiten

durchgeführt und Beleuchtungskörper erneuert

und 2 Gaskühlschränke in der Küche des

Vereinsheims von einer Firma angeschlossen.


1997

Der Mittelweg innerhalb der Anlage und der

Außenweg West oberhalb wurden mit Kies

aufgeschüttet und befestigt.

Es wurden des Weiteren umfangreiche Arbeiten

am Vereinsheim durchgeführt. So wurde der

Schornstein erneuert und der Kopf verkleidet, die

Innenwand zur Toilette nebst Tür erneuert,

ein neuer Ofen für das Vereinsheim angeschafft.

Die Innenwand Nordseite wurde vertäfelt von

einem Stifter der nicht genannt sein möchte.

Der Antrag für die Installation einer Solaranlage

wurde durch die Mitglieder angenommen.

Die Restaurierung der Vereinsfahne wurde

ebenfalls von dem Mitgliedern abgestimmt.


1998

Vorstellung der renovierten Vereinsfahne, wobei

die alten Züge und Darstellung voll erhalten

wurden, fand bei allen Anwesenden helle

Begeisterung.

Nochmals Dank an alle Spender und Initiatoren,

die dieses unterstützt und umgesetzt haben.

Zwei Gartentore wurden angefertigt und auf

der Nordseite eingebaut. Der Brennplatz wurde

erweitert und in einen pfleglichen Zustand

gebracht. Die Zufahrt zum Gartengelände von

der L 500 mit Grabenüberbrückung wurde

neu erstellt.

Antrag für einen Fuß- und Radweg entlang der

L 500 bis zur Kleingartenanlage wurde vom

Landkreis nicht bewilligt .Als Alternative für einen

sicheren Hin und Rückweg bietet sich der

Friedhofsweg an.


1999

Der 1. Vorsitzende H. J. Steingräber wurde

für 20 Jahre Vorstandsarbeit zum Dank     

mit einer Taschenuhr mit Gravur geehrt.

Mit Hilfe der Samtgemeinde konnte der Hydrant

vor dem Hauptwasseruhrenschacht gesetzt werden.

Die Überfahrt mit Ablaufrinne an der L 500 ist vom

Straßenbauamt angelegt worden. Des Weiteren sind

250 Büsche im Rahmen des Braunschweiger Modells

gepflanzt worden. Für das Vereinsheim wurde

ein neuer Gasofen gespendet, der Spender wollte

nicht genannt werden. Zum 80 jähriges

Vereinsjubiläum soll in einem Zelt in unserer

Kleingarten anlage stattfinden. Der nächste Tag

soll mit einem Frühschoppen mit Musik

ausklingen.


2000

Der Parkplatz auf der Westseite wurde erweitert

und mit neuen Pfosten und Betonsockel versehen.

Der Parkplatz Nord mit vorhandenem

Schüttgut eingeebnet.

Für die Photovotaikanlage ist ein Angebot

eingegangen, was Vorstellung und Leistung

mit 450 Watt entspricht. Es wird darauf hingewiesen,

dass für die Photovotaikanlage außer den

Anschaffungskosten auch fortlaufende

Wartungskosten entstehen.


2001

Zwei neue Eingangstore wurden aufgestellt. Der

Geräteschuppen wurde umgebaut, um die Geräte

besser unterzubringen. Die Mitgliedsbeiträge

werden ab diesem Jahr mit Euro bezahlt.


2002

Die Erneuerung des Vereinsheimdaches ist

abgeschlossen und war sehr kostenaufwendig.

Lt. Vorkostenanschlag würde eine Verstromung der

ohne Erdarbeiten ca. 90000,00 € kosten und ist

nicht finanzierbar.

Eine Photovotaikanlage mit Unterstützung durch

ein gasbetriebenes Stromaggregat nur für das

Vereinsheim würde komplett ca. 15000.- € kosten.


2003

Als besonders gelungene Gemeinschaftsarbeit wurde

die Neugestaltung des Eingangsbereiches am Haupttor

herausgestellt. Dort wurde ein Bergfindling mit

Gravur „Kleingartenverein Hornburg 1919“

aufgestellt.


2004

Die LKW Wendeschleife im Eingangsbereich,

wurde fertig gestellt. In der Mitte verschönert

ein Blumen und Staudenbeet die Ansicht.


2005

Der Zaun von Brennplatz wurde erhöht und der

Einbau eines Doppel Tores zur Einfahrt zum

Brennplatz, konnte fertig gestellt werden.


2006

Fünf Gartenfreunde  wurden Umgesiedelt, als

Vorbereitung für den Rückbau der Gartenanlage.


2007

Der Rückbau der Gartenanlage an der L 500 hat

nun begonnen, nach Fertigstellung war die

Samtgemeinde bereit ca. 10.000 m² zurück zunehmen.

Daher noch einmal unser Dank an die Gemeinde.


2008

Als Zusatz für Beleuchtung oder Stromerzeugung

für das Vereinsheim, wurde ein Windrad aus

Zweckgebundenen Geldzuwendungen angeschafft.

Auf dem Haupttorweg zwei Laternen installiert, so

dass man auch in den Wintermonaten im Dunkeln

etwas sehen könne.

Der Rückbau geht in sein 2 Jahr.


2009

Zur 90 Jahrfeier des Kleingartenvereins Hornburg e.V.

fand auf der Gartenanlage ein Garten  und

Kinderfest statt. Hier noch einmal Dank an alle

fleißigen Helfern die zum Gelingen der Feier

beitrugen.

Der Rückbau, soll in diesem Jahr fertig gestellt

werden.


2010

Der Rückbau der Gartenanlage an der L 500 ist nun

abgeschlossen und wurde an die Samtgemeinde

zurückgeführt. Für die Instandsetzung und

Pflege der Anlage soll ein Soli für Arbeitsstunden

in Höhe von 1,00 € monatlich pro aktives Mitglied

eingeführt werden. Grund: Es stehen zu wenige

Mitglieder in der Gartenanlage, für Arbeitsstunden zur

Verfügung. ( Über Alterung der Mitglieder )


2011

In diesem Jahr begann der Rückbau auf der

Südseite, ca. 3500 m² und soll Verpachtet werden.

(Brachland)


2012

Rückbau auf der Südseite ist beendet und

Verpachtet. Die Gartenwege  in der Gartenanlage,

wurden neu Bekiest. Der neue Brennplatz ist

fertig gestellt, kann ab sofort genutzt werden.


2013

Nach Beendigung des Rückbaus auf der Ostseite,

wurde der Soli Beitrag für Arbeitsstunden, durch

die Mitgliederversammlung im März, zurück

genommen. Bau eines Mehrzweckgebäudes für

das Vereinsheim, wurde fertiggestellt und beim

Sommerfest  eingeweiht.


2014

Baubeginn von einem Geräteschuppen für den Kleingartenverein, in diesem

Jahr konnte das Fundament ausgehoben und die Bodenplatte gegossen werden.

Es gab wieder reichlich Heckenschnitt, die Nord und Westseite wurden

geschnitten.


2015

Der Bau vom Geräteschuppen für den Kleingartenverein, ist soweit

abgeschlossen, das Gebäude kann von nun an genutzt werden.Einen großen Dank an die zahlreichen Helfer für die Fertigstellung.

Das Braunschweigermodell (Heckengestaltung), bringt auch in diesem

Jahr wieder einmal kräftigen Heckenschnitt.


2016

Endgültige Fertigstellung vom Geräteschuppen. Nachdem der Putz auf

die Außenwände aufgetragen wurde, ist der Bau Fertiggestellt.

Der Parkplatz auf der Südseite wurde geschnitten und von Wildwuchs

befreit.


2017

In diesem Jahr öffnet sich der Kleingartenverein für geflüchtete Menschen, sie bekommen eigene Gartenparzellen zur Verfügung gestellt.

Es beginnt mit drei Familien in vier Parzellen.


2018

Auszeichnung Gärten der Integration 2018 für den Kleingartenverein.Die Geflüchteten in der Gartenanlage zu integrieren ist uns sehr gut gelungen, als Anerkennung bekam der Verein von der Deutschen Umwelthilfe die Auszeichnung.